Nichteinmischung ist die Strategie der Wahl von Barack Hussein Obama ebenso wie Europäischer Union, wenn es gilt, einen Regime Change im Iran, dessen Ausgang natürlich ungewiß ist, zu verhindern. Stabilität ist schließlich wichtiger als Menschenrechte.
Und so ist es denn auch nicht verwunderlich, daß Nichteinmischung natürlich nicht bedeutet, ein Regime, das die eigene Bevölkerung – auch und gerade unter dem Jubel “Linker” übrigens – gerade zusammenknüppelt und -schießt, wenigstens auf diplomatischem Parkett zu schneiden.
Auf die EU, das dürfen auch die Demonstrierenden in der Islamischen Republik lernen, können die Schläger, nicht jedoch die Zusammengeschlagenen, offenbar immer zählen:
“The EU is eager to restart talks with Iran on the country’s nuclear program despite its crackdown on protesters following presidential elections, the bloc’s foreign policy chief said Sunday.
Javier Solana said the EU did not want to interfere in Iran’s internal affairs [..].
Still, the EU also wants to leave the door open for the resumption of the dialogue with Teheran on its nuclear program, he said.
Solana spoke Sunday before a meeting of EU foreign ministers dedicated to Iran.”
Wer mit den Mullahs den “Dialog” sucht, der bisher nichts, aber auch gar nichts brachte, mischt sich ein. Nicht freilich auf der Seite derer, die für das, was sie vielleicht als europäische Werte betrachten, in Teheran und Umgebung Gesundheit und Leben riskieren.
Menschen schließlich, die solcher Gefahr sich aussetzen, weil sie bessere Verhältnisse sich wünschen, fürchten wohl kaum Auswirkungen möglicher Sanktionen und wüßten diese richtig einzuordnen. Wer Sanktionen daher jetzt noch ablehnt unter Berufung auf just diese Menschen, verrät sie mit Dialogangeboten an das Mullah-Regime vollends.