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Du bist tagesschau

Die tagesschau, mit Zwangsgebühren finanzierte Nachrichtensendungssimulation, hat nachgezählt:

“Bei der Offensive, die am 18. Januar endete, waren mehr als 1400 Palästinenser getötet und etwa 5000 weitere verletzt worden.”

“Palästinensische” Kombattanten gab es keine, israelische Bürger wurden weder verletzt noch getötet.

Heimatkunde (aktualisiert)

an: info@szon.de

Guten Tag,

Sie überschreiben einen Beitrag über einen Vortrag Rolf Verlegers mit “Israels Irrweg: Jüdischer Professor prangert Politik seines Landes an”. Können Sie mir mitteilen, was Sie zu der Behauptung veranlaßt, Israel sei das Land Rolf Verlegers, seine Heimat?

Mit freundl. Gruß

Update:

“Sie haben natürlich Recht mit Ihrer Bemerkung zu dem Text über Herrn Verleger.

Ich habe den Fehler beseitigt und danke Ihnen für Ihre Rückmeldung.

Mit freundlichen Grüßen
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M***** A*******

Redaktion Nachrichten und Hintergrund”

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“Fehler beseitigt”: Der Versuch zählt.

Hoffnungsträger

Die Europäische Union hofft. Noch immer. Ist sie nicht phantastisch?

“Swedish Prime Minister Fredrik Reinfeldt expressed hope Wednesday that Iran’s leaders ‘will make the right choice’ in avoiding confrontation with the international community.”

Was, andererseits, sollte das Regime in Teheran an einer “Konfrontation” eigentlich fürchten? Die dann noch zahlreicher eintreffenden Dialogangebote?

Das Schweigen der Zuschauer

Die Nichteinmischungspolitik der “Demokraten” vom Schlage eines Gernot Erler oder eines Barack Hussein Obama darf, so scheint’s, erste Erfolge feiern:

“As the Iranian authorities warned the opposition on Tuesday that they would tolerate no further protests over the disputed June 12 presidential elections, a report emerged of the hangings of six supporters of defeated candidate Mir Hossein Mousavi. [..]

Underlining the climate of fear among direct and even indirect supporters of Mousavi’s campaign for the election to be annulled, the sources also reported that a prominent cleric gave a speech to opposition protesters in Teheran earlier this week in which he publicly acknowledged that the very act of speaking at the gathering would likely cost him his life.”

Er ist ein ganz, ganz Schlimmer, der Avigdor Lieberman, Israels Außenminister. Erneut hat er es gewagt, unannehmbare Forderungen an die “Palästinensern” zu stellen, die sie zu erfüllen hätten, wenn sie einen eigenen Staat haben wollen:

“Noting the detrimental effect of Palestinian divisions and underscoring its desire for these divisions to be overcome, Lieberman called on all Palestinians to commit themselves to non-violence, recognition of Israel, and acceptance of previous agreements and obligations.”

Völlig berechtigt erscheint ob solcher Provokationen die jüngste französische Forderung, Benjamin Netanjahu möge den ehemaligen Türsteher schnellstmöglich entlassen.

Berichtigung: Leider ging etwas bei der Übermittlung des obigen Zitats schief. Es stammt nicht von Avigdor Lieberman, sondern vom Middle East Quartet, dem Vereinte Nationen, Europäische Union, Rußland und die Vereinigten Staaten angehören, und lautet korrekt so:

“Noting the detrimental effect of Palestinian divisions and underscoring its desire for these divisions to be overcome, the Quartet called on all Palestinians to commit themselves to non-violence, recognition of Israel, and acceptance of previous agreements and obligations.”

Wahre Worte

Caroline Glick findet einmal mehr nicht nur klare, sondern überaus zutreffende Worte zur Appeasement-Politik der Administration Barack Hussein Obama:

“Obama is moved by a radical, anti-American ideology that motivates him to dismiss the importance of democracy and side with anti-American dictators against US allies.

For his efforts, although he is causing the US to fail to secure its aims as he himself has defined them in arena after arena, he is successfully securing the support of the most radical, extreme leftist factions in American politics.

Like Carter before him, Obama may succeed for a time in evading public scrutiny for his foreign-policy failures because the public will be too concerned with his domestic failures to notice them. But in the end, his slavish devotion to his radical ideological agenda will ensure that his failures reach a critical mass.

And then they will sink him.”

Double Standards

Der französische Präsident Nicolas Sarkozy forderte beim Besuch des israelischen Premierministers Benjamin Netanjahu in Paris diesen auf auf, seinen Außenminister Avigdor Lieberman “loszuwerden”, einen demokratisch legitimierten Politiker, der im Amt das zweifellos schwere “Verbrechen” beging, Israels Treue zur Road Map zu betonen.

In Honduras wurde durch das Parlament Präsident Manuel Zelaya Rosales abgesetzt und vom Militär nach Costa Rica ausgeflogen; mit Roberto Micheletti wurde von den Abgeordneten ein neuer Präsident gewählt. Barack Hussein Obama ist “tief besorgt” und will den Interimspräsidenten “nicht anerkennen” – was ihn eint mit den Musterdemokratien Venezuala und Kuba.

In der Islamischen Republik Iran wurde in “Wahlen” der amtierende Präsident Mahmoud Ahmadinejad offenbar nur durch massive Fälschungen im Amt bestätigt. Hunderttausende demonstrierten friedlich gegen diese Manipulationen. Ihre Proteste wurden und werden gewaltsam unterdrückt, es gibt Tote, Verletzte und “Verschwundene”.

Die EU anerkannte das offiziell verkündete “Wahlergebnis” schon früh, und Barack Hussein Obama beharrte noch am vergangenen Wochenanfang auf der Gültigkeit einer Einladung an iranische Offizielle, um gemeinsam mit ihnen Meinungs-, Presse-, Religions- und Versammlungsfreiheit zu feiern.

Vermieden wurde und wird von EU und der US-Regierung alles, was vom Mullah-Regime als “Einmischung” betrachtet werden könnte, dem damit auch die Definitionshoheit darüber überlassen wird. Eine Einmischung, so eine billige wie arrogante Entschuldigung, würde “der Sache der Demonstranten eher schaden als nutzen”.

Weshalb geht ganz selbstverständlich gegenüber der Demokratie Israel und Honduras, was im Falle des klerikal-nazistischen Regimes von Teheran explizit abgelehnt wird?

Kreuzzüglerlügner

Was macht eigentlich die Humanitäre Katastrophe in Gaza? Das Rote Kreuz hat den Yeti gesichtetdas Phantom beobachtet:

“Infolge der seit zwei Jahren andauernden Abriegelung seien die 1,5 Millionen Menschen in dem Gebiet am Ende ihrer Kräfte, heißt es in einem Bericht, der in Genf veröffentlicht wurde. Die ärmsten Palästinenser wohnten in Kriegsruinen und hätten kaum genug zu essen. [..] Insgesamt liege die Wirtschaft am Boden, und die Arbeitslosigkeit sei auf Rekordniveau gestiegen. Nur wenn die Einfuhrbeschränkungen aufgehoben würden, hätten die Menschen im Gazastreifen eine Chance.”

Ob “die Menschen im Gazastreifen” wissen, daß sie keine Chance haben, hungern und vermutlich auch verdursten? Paltoday hat ihnen beim kollektiven Am-Ende-Sein zugeschaut.

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Werte, europäische

Nichteinmischung ist die Strategie der Wahl von Barack Hussein Obama ebenso wie Europäischer Union, wenn es gilt, einen Regime Change im Iran, dessen Ausgang natürlich ungewiß ist, zu verhindern. Stabilität ist schließlich wichtiger als Menschenrechte.

Und so ist es denn auch nicht verwunderlich, daß Nichteinmischung natürlich nicht bedeutet, ein Regime, das die eigene Bevölkerung – auch und gerade unter dem Jubel “Linker” übrigens – gerade zusammenknüppelt und -schießt, wenigstens auf diplomatischem Parkett zu schneiden.

Auf die EU, das dürfen auch die Demonstrierenden in der Islamischen Republik lernen, können die Schläger, nicht jedoch die Zusammengeschlagenen, offenbar immer zählen:

“The EU is eager to restart talks with Iran on the country’s nuclear program despite its crackdown on protesters following presidential elections, the bloc’s foreign policy chief said Sunday.

Javier Solana said the EU did not want to interfere in Iran’s internal affairs [..].

Still, the EU also wants to leave the door open for the resumption of the dialogue with Teheran on its nuclear program, he said.

Solana spoke Sunday before a meeting of EU foreign ministers dedicated to Iran.”

Wer mit den Mullahs den “Dialog” sucht, der bisher nichts, aber auch gar nichts brachte, mischt sich ein. Nicht freilich auf der Seite derer, die für das, was sie vielleicht als europäische Werte betrachten, in Teheran und Umgebung Gesundheit und Leben riskieren.

Menschen schließlich, die solcher Gefahr sich aussetzen, weil sie bessere Verhältnisse sich wünschen, fürchten wohl kaum Auswirkungen möglicher Sanktionen und wüßten diese richtig einzuordnen. Wer Sanktionen daher jetzt noch ablehnt unter Berufung auf just diese Menschen, verrät sie mit Dialogangeboten an das Mullah-Regime vollends.

Das Mullah-Regime in Teheran kann sich freuen. Die täglichen Demonstrationen für Freiheit hat es mit brutaler Gewalt niedergeschlagen, und darüber, daß sie spätestens jetzt nur noch als das wahrgenommen werden können, was es immer waren, müssen die nach Kernwaffen strebenden Klerikal-Nazis sich auch nicht ärgern.

Der amerikanische Präsident Barack Hussein Obama nämlich bleibt sich so treu wie sein jüngster deutscher Besuch, Angela Merkel, Bundeskanzlerin, ihrem Außenminister. Nicht ohne Stolz wiesen beide auf ihrer gemeinsamen Pressekonferenz in Washington die Vorwürfe der Mullahs zurück, sie würden sich in innere Angelegenheiten der Islamischen Republik einmischen.

Was ihnen, diesen großen Menschenrechtskämpfern, wichtig war, faßt ausnahmsweise mal treffend Gregor Peter Schmitz zusammen:

“Bei Angela Merkels Antrittsbesuch im Weißen Haus stand nur ein Punkt auf der Tagesordnung: Herzlichkeit. Präsident Obama lobte die Kanzlerin in den höchsten Tönen, sie gab die Komplimente zurück. Politische Inhalte traten in den Hintergrund.”

Mahmoud Ahmadinejad hat zwei weitere Verbündete.

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