In einer von der Bundeszentrale für politische Bildung verantworteten Publikation erklärt “Expertin” Alexandra Senfft, wer die wahren Opfer des Holocaust sind:
“Viele Dialogversuche scheitern, weil Palästinenser sich im Angesicht von Erzählungen über die Shoah mit ihrer eigenen Geschichte an den Rand gedrängt und überwältigt fühlen. Ist ihre eigene Geschichte angesichts dieses Leids noch ‘gut genug’, um erzählt zu werden?”
Wer diesen Unfug so ignoriert, wie dessen Autorin, die über mangelnde Kontakte zwischen Juden und “Palästinensern” klagt, die Tatsache, daß jeder fünfte Bürger Israels ein “palästinensischer” Araber ist, Kontakte also in der Tat nachgerade unausweichlich sind, findet im Beitrag Efraim Inbars doch noch ein paar bemerkenswert deutliche Sätze, wie man sie nach denen Alexandra Senffts kaum zu erhoffen wagt(e):
“So schwierig es zu begreifen sein mag, der Nahe Osten und andere Teile der Welt leben in einer anderen ‘Zeitzone’, in der die Anwendung von Gewalt zu den regionalen Spielregeln gehört. Des Weiteren missachten Terroristen im Nahen Osten das Völkerrecht: Immer wieder nutzen sie zivile Orte, wie Krankenhäuser, Schulen und Moscheen, die eigentlich militärische Tabuzonen sind, als Aufenthaltsorte. Ihre Strategie ist es, sich hinter zivilen Schutzschildern zu verstecken, um mit Bildern, auf denen bombardierte Krankenhäuser, heilige Orte und Schulen oder auch Angriffe auf Zivilisten zu sehen sind, weltweite Verurteilung und Mitgefühl für ihre Sache hervorzurufen.
Der ‘Goldstone-Bericht’, der Israel Kriegsverbrechen vorwirft, ist ein Beispiel für diese Art der zynischen Betrachtungsweise. Der Bericht wurde vom UN-Menschenrechtsrat trotz des Widerstands westlicher Staaten, dafür mit Unterstützung von Russland, China, der arabisch-islamischen Welt und Entwicklungsländern in Auftrag gegeben, um den israelischen Kampfeinsatz in Gaza im Jahr 2009 zu untersuchen. Der ‘Goldstone-Bericht’ erklärt Israel zum Aggressor, obwohl der Angriff auf die Hamas als Reaktion auf den jahrelangen Beschuss israelischer Zivilisten mit Raketen aus dem Gazastreifen zu sehen war.
Goldstones ärgerlichste Schlussfolgerung ist, dass das Hauptmotiv des israelischen Militärschlags nicht die Verteidigung der eigenen Bürger, sondern die kollektive Bestrafung der palästinensischen Zivilisten gewesen sei. Die Goldstone-Kommission ließ Beweise außer Acht, die dokumentierten, dass die israelischen Streitkräfte alles ihnen Mögliche unternommen hatten, um zivile Opfer zu vermeiden. Israels präzise ausgeführten Operationen zielten auf Terroristen, die sich zwar in zivilen Räumen aufhielten. Aber es wurden alle möglichen Sicherheitsvorkehrungen getroffen, um Zivilisten zu schützen, wie Warnanrufe über Mobiltelefone oder Handzettel zur Warnung und Evakuierung der Bewohner. Mit der Annahme des Berichts ignorierte der Rat die Aussage des ehemaligen Kommandeurs der britischen Streitkräfte in Afghanistan, Oberst Richard Kemp, der sagte, dass die israelischen Streitkräfte mehr zur Sicherung der Zivilisten in einer Kampfzone unternommen haben, als jede andere Armee in der Geschichte der Kriegsführung zuvor.
Dieser Bericht wird zweifelsohne zu einer ‘politischen Keule’ gegen Israel werden. Er hat aber auch weiter reichende Auswirkungen: Er verschleiert die Tatsache, dass für Israel, wie auch für die USA und andere NATO-Verbündete, das Töten von Zivilisten während eines Krieges eine unbeabsichtigte Tragödie ist, die es zu verhindern gilt; für die Hamas, die Hisbollah oder Al-Qaida ist es aber ein Triumph für ihren modus operandi. Diesen Unterschied zu verwischen, zeugt von moralischer Blindheit und ist ein politisches Manöver zur Entwaffnung des Westens.”
tw_24:blog

