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Der Journalist Fadi Abu Sada, er arbeitet für das Palestine News Network (PNN), hofft in seinem Blog auf Israel und verrät – wohl eher unfreiwillig – damit einiges darüber, wie sehr die armen Araber“Palästinenser” doch durch Israel unterdrückt werden:

“Israel ist bereit, auf den Anschlag in Eilat zu reagieren, seine Reaktion könnte ein Angriff aus der Luft und mit Artillerie sein, vielleicht wird es auch versuchen, Anführer des Widerstands zu töten, was ironischerweise genau das ist, worauf wir hoffen müssen, denn nur so scheint ein schnelles Ende der blutigen Kämpfe zwischen Brüdern im Gaza-Streifen möglich. [..]

Es ist tragisch, so zu denken, Israel aufzufordern dieses schändliche Kapitel palästinensischer Geschichte zu beenden, wenn es einen ‘Fall Palästina’ nach allem, was bisher geschah und noch geschieht, überhaupt noch gibt. Aber wenn das die einzige Möglichkeit wäre, so wäre das nicht problematisch, denn es würde die Kämpfer für einen Moment daran erinnern, daß die Besatzung noch immer auf uns lastet, was sie scheinbar vergessen haben.”

Eines schönen Tages, und der scheint nicht allzu fern zu sein, wird er dann wohl Israels Zurückhaltung nach dem Anschlag in Eilat verantwortlich machen für all die Toten, die die “palästinensischen” Banden in ihrem “Bruderzwist” täglich auf den Straßen im Gaza-Streifen zurücklassen …

3 Kommentare zu „Palästinensischer Journalist: Israel sollte Gaza bombardieren, um die Kämpfe zu beenden“:

  1. Korrupt

    In einer Bekennernachricht des Islamischen Dschihad heißt es, dass der Anschlag darauf abziele, die internen Konflikte der Palästinenser beizulegen. Seit vergangenem Freitag starben 33 Menschen bei den Kämpfen im Gaza-Streifen. Sollte es gelingen, Israels Armee mit dem Attentat zu einer erneuten Invasion zu provozieren, könnte es zu einer vorübergehenden Beruhigung der Schlachten zwischen Hamas und Fatah kommen.

    Das zu drucken, muss die taz wohl auch schwer geschmerzt haben…

  2. tw_24

    Irgendwie sind sie doch lustig, die armen “Palästinenser”. Bekommen sie kein Geld, jammern sie, bekommen sie welches – und das auch noch für Waffen -, wie jetzt wieder aus den USA, deren Regierung in einem Anfall kollektiver geistiger Umnachtung 86 Millionen Dollar freigab, klagen sie auch.

    Für die regierende Hamas ist die in der Tat überflüssige Spende für die Autonomiegebiete, wo schon jetzt ein ‘Polizist’ auf etwa 35 Einwohner kommt, “eine schwere Einmischung in innere Angelegenheiten”, sogar ein Kolonisierungsversuch.

    Die Besatzung muß wirklich schwer auf den bedauernswerten “Palästinensern” lasten, wenn ihnen schon nicht mehr einfällt, daß sie mit all den alten und neuen Waffen doch auch “Widerstand” gegen eben jene leisten könnten …

    Aber immerhin soll die Bildung eine Einheitsregierung – mal wieder – nur noch eine Frage von Stunden sein. Die wievielte seit, sagen wir mal, September wäre das eigentlich?

  3. tw_24

    “Aber immerhin soll die Bildung eine Einheitsregierung – mal wieder – nur noch eine Frage von Stunden sein. Die wievielte seit, sagen wir mal, September wäre das eigentlich?”

    “Im Gazastreifen halten die Auseinandersetzungen zwischen den rivalisierenden Palästinensergruppen Hamas und Fatah an. Kämpfer der Fatah von Präsident Abbas stürmten in der Nacht das Gelände der islamischen Universität in Gaza und übernahmen dem britischen Fernsehsender BBC zufolge die Kontrolle über das Gebäude. Mehrere iranische Waffenexperten sollen von der Fatah gefangen genommen worden sein.”
    (DLF)

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