Deutsche Fußball-Funktionäre sind, so scheint’s, durchaus fähig, Fehler einzusehen und zu korrigieren. Erst stellten sie, obgleich der betroffene Spieler selbst von “politischen Gründen” sprach, fest, “dass U 21-Nationalspieler Ashkan Dejagah (VfL Wolfsburg) DFB-Trainer Dieter Eilts gebeten hat, aus persönlichen Gründen nicht für das Länderspiel am 12. Oktober 2007 in Israel berücksichtigt zu werden” – Theo Zwanziger, Präsident des DFB, sprach von Gründen, “die im privaten Bereich liegen” -, aber dann kamen sie doch noch zum sehr begrüßenswerten Schluß, Ashkan Dejagah zu feuern:
“Ashkan Dejagah, the Iranian-born German soccer player who sparked an international controversy for his refusal to play in Israel, has been permanently suspended from the team, Theo Zwanziger, the president of the German Football Association (DFB) announced on Thursday.”
Warum nicht gleich so?
tw_24:blog


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[...] wenn sie richtig ist, dann wäre die angemessene Reaktion diese: Einerseits müssten wir Dejagah verurteilen für seine moralisch falsche Entscheidung. Andererseits dürften wir sehr wohl ein gewisses [...]
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Die neuesten Umfrageergebnisse:
76% aller Deutschen sind dafür, dass DFB-Teams, überhaupt deutsche Sportvereine, nicht gegen Israel antreten sollten. Schließlich sei der Zionismus das größte Unrecht auf dieser Welt.
Runde 93 % der Bundesbürger vertreten die Ansicht, dass “Palästina” zum Fußballweltmeister “ehrenhalber” und “für alle Zeiten” ernannt werden sollte. Immerhin habe kein anderes Volk auf Erden, obgleich es das Gute und Wahre in Reinkultur vertritt, solches Leid erdulden müssen, wie unsere “palästinensischen Brüder und Schwestern”.
112% aller Deutschen wiederum stimmen der Äußerung zu, dass Hamas und Hisbollah gleichbedeutend mit Liebe und Frieden seien.
Zugegeben, das alles habe ich frei erfunden, aber mir fällt angesichts der Tatsache, dass ein deutscher Spieler, der sich weigert gegen Israelis zu spielen, nicht augenblicklich gefeuert wird, nichts anderes als solcher Zynismus ein.
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Nur knapp daneben ;-). Die staatliche Agentur IRNA ist erfreut: