Jimmy Carter, ehemaliger US-Präsident, der schon nach einer Amtszeit das Weiße Haus wieder räumen mußte, hat ein Herz für Diktatoren und deren liebe “Gäste”, beispielsweise den “politischen” Anführer der Hamas, Khaled Mashaal. Freilich, er besucht den Anführer der Mörderbande in Syrien als Chef des nach ihm benannten Carter-Centers, nicht als ehemaliger US-Präsident.
Das muß er aber in der Tat auch nicht, der Titel klebt ohnehin an ihm, der Antisemiten“Israelkritiker” in aller Welt mit seiner Expertise, Israel sei ein “Apartheidstaat”, erfreute. Tiefer kann ein nach Aufmerksamkeit sich Sehnender ja sowieso kaum mehr sinken, wenn er einen besucht, dessen Bande erst gestern wieder einmal eindrücklich bewies, daß mit ihr kein Frieden zu machen ist.
Zwei israelische Bürger, die am Treibstoff-Terminal Nahal Oz arbeiteten, über das Gaza mit Treibstoff versorgt wird, überlebten einen Überfall durch Araber“Palästinenser” nicht. Über die Pipeline werden wöchentlich 754.000 Liter Benzin, 800.000 Liter Verkehrsdiesel sowie 2.2 Millionen Kraftwerksdiesel bereitgestellt. Der Angriff zielte natürlich auf diese zivile Infrastruktur.
Damit zeigte die Gaza beherrschende Hamas, wie wenig ihr am Wohl derer liegt, denen sie ihre “Wahl” verdankt. Der Überfall zeugt vom Wahn der islamistischen Bande, aber zugleich auch davon, daß Jimmy Carter, wenn er Israel “kritisiert” und gleichzeitig Khaled Mashaal als möglichen Verhandlungspartner Israels ins Spiel bringt, alles andere ist als der neutrale Vermittler, der er wohl sein will.
Er ist – ein Antisemit. Und in dieser Rolle gefällt der abgehalfterte Politrentner sich offenbar sehr. Klar, mehr hat er nicht.
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